Einen zweifachen
Jahrestag feierten die Brüder der Druiden-Loge „Schwarzer Diamant“
am Wochenende:
Vor 70 Jahren wurde sie
gegründet, seit einem Vierteljahrhundert logiert sie in Rüttenscheid.
Festlich gestalteten die
Brüder des „Schwarzer Diamanten“ den Geburtstag der „Hainweihe“ im
eigenen Logenhaus.
„Hain ist ein altes Wort
für Logenraum“, erklärt Dr. Horst Böhm von der „Rhein-Ruhr-Loge
Mülheim.
Als „Stätte wirklichen
Bürgersinns“ bezeichnete Dr. Wolfgang Reiniger, Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion
als Vertreter der Stadt Essen, in seinem Grußwort die Loge, die in
Zeiten des Wertewandels Hilfe und Geselligkeit vertrete.
Solidarität werde heute
häufig „nur als Anspruch verstanden“.
Dem „Schwarzer Diamanten“,
stieß Peter Dumke von der Artus-Loge Köln in die gleiche Richtung,
gehe es „personel, finanzielle und ideell sehr gut“.
Sichtbar wird das nicht
nur am regen Logenleben.
Auch das Engagement für
„Mareike“, die eigentlich anders heißt, zählt dazu. Die Druiden
unterstützen das bedürftige Mädchen schon länger, diesmal
mit den Erlös der Tombola. Der Vorsitzende der Großloge Rheinland-Westfalen,
Dieter von Grätzel, betont die Bedeutung von Toleranz und mahnte,
„Lebensstandart und Lebenssinn nicht zu verwechseln“. Heute seien die Logenbrüder
„Menschen die mit Herz und Intellekt schöpferisch tätig sein
wollen“. Von den Namensgebern „bleiben ihre Bildung und ihr Wissen Vorbild
-nicht mehr.!
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Lob, aber auch mahnende
Worte zum doppelten Geburtstag der Loge „Schwarzer Diamant“ fanden
(v.l.) Dr. Wolfgang Reiniger,
Rolf Oesterheld und Dieter von Grätzel. |
help/waz-Bild: Frank Vinken