Presse
vom 18. September 1999
Die Brüder des "Schwarzer Diamanten", der Essener Loge des Druiden - Ordens, nehmen heute drei Holländer auf, die eine Ordensgründung in den Niederlanden vorhaben. 
Die Loge pflegt das anspruchsvolle Gespräch und den freien Gedankenaustausch.
„Schwarzer Diamant“ nimmt heute Holländer auf Sie werden den Orden ins Nachbarland tragen.
Am Ende dieses Jahrhunderts wiederholt sich, was der Deutsche Druiden-Orden zuletzt 1904 tat: Er trägt den Orden in ein anderes Land. Damals war es Schweden, nun ist es das Nachbarland Holland. Und die Essener Loge spielt die Hauptrolle bei diesem Vorgang. 

Wie so manches in den Druiden-Orden hat auch diese Geschichte ihren Ursprung in der Vergangenheit. In der ehemaligen niederländischen Kolonie Suriname im Norden Lateinamerikas existiert der Druiden-Orden schon länger. Drei Surinamesen wollten nun eine Loge in Amsterdam gründen, wo es noch keine gibt. 
So kamen sie über die Internationale Großloge Europa in Kontakt mit der Essener Loge, die „Schwarzer Diamant“ heißt, abgeleitet von der Kohle. 
Am heutigen Samstag werden die Holländer nun in die Essener Loge eingeführt. 
Weitere Landsleute werden ihnen in Kürze folgen. 
„Mit Unterstützung der Großloge Rheinland-Westfalen gehen die Brüder dann an den Aufbau des Druiden-Ordens in den Niederlanden“, kündigt der Vorsitzende von „Schwarzer Diamanten“, Rolf Oesterheld, an. 
Entgegen vielen Vermutungen gibt es um den Druiden-Orden wenig Geheimnisvolles. 
Geheim bleibt lediglich, was im inneren Zirkel besprochen wird. 
Die Bruderschaft wurde 1781 in London gegründet und gab sich seinen Namen, weil die keltischen Druiden auf der Insel stets Vorbildfunktion hatten. Mit Keltischen-Kulten hat der Orden nichts zu tun. 
Oesterheld: „Ziele sind die gelebte Toleranz über alle religiösen und politische Grenzen hinweg, die Humanität, das anspruchsvolle Gespräch und der freie Gedankenaustausch im vertrauten Kreis. 

fri