Die Brüder
des "Schwarzer Diamanten", der Essener Loge des Druiden - Ordens, nehmen
heute drei Holländer auf, die eine Ordensgründung in den Niederlanden
vorhaben.
Die Loge pflegt das anspruchsvolle
Gespräch und den freien Gedankenaustausch.
„Schwarzer Diamant“ nimmt
heute Holländer auf Sie werden den Orden ins Nachbarland tragen.
Am
Ende dieses Jahrhunderts wiederholt sich, was der Deutsche Druiden-Orden
zuletzt 1904 tat: Er trägt den Orden in ein anderes Land. Damals war
es
Schweden, nun ist es das Nachbarland Holland. Und die Essener Loge spielt
die Hauptrolle bei diesem Vorgang.
Wie so manches in den Druiden-Orden
hat auch diese Geschichte ihren Ursprung in der Vergangenheit. In der ehemaligen
niederländischen Kolonie Suriname im Norden Lateinamerikas existiert
der Druiden-Orden schon länger. Drei Surinamesen wollten nun eine
Loge in Amsterdam gründen, wo es noch keine gibt.
So kamen sie über die
Internationale Großloge Europa in Kontakt mit der Essener Loge, die
„Schwarzer Diamant“ heißt, abgeleitet von der Kohle.
Am heutigen Samstag werden
die Holländer nun in die Essener Loge eingeführt.
Weitere Landsleute werden
ihnen in Kürze folgen.
„Mit Unterstützung
der Großloge Rheinland-Westfalen gehen die Brüder dann an den
Aufbau des Druiden-Ordens in den Niederlanden“, kündigt der Vorsitzende
von „Schwarzer Diamanten“, Rolf Oesterheld, an.
Entgegen vielen Vermutungen
gibt es um den Druiden-Orden wenig Geheimnisvolles.
Geheim bleibt lediglich,
was im inneren Zirkel besprochen wird.
Die Bruderschaft wurde 1781
in London gegründet und gab sich seinen Namen, weil die keltischen
Druiden auf der Insel stets Vorbildfunktion hatten. Mit Keltischen-Kulten
hat der Orden nichts zu tun.
Oesterheld: „Ziele sind
die gelebte Toleranz über alle religiösen und politische Grenzen
hinweg, die Humanität, das anspruchsvolle Gespräch und der freie
Gedankenaustausch im vertrauten Kreis.
fri
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