Presse
vom 13. Januar 2001
Keine dunklen Machenschaften 
   Druiden-Loge:  Wurzeln in Gelsenkirchen
Der siebenzackige Stern ist das Symbol der Druiden. 
Ein vergessenes Symbol. Bis 1935 gab es in Gelsenkirchen die Druiden - Loge „Schwarzer Diamant“, die die Nazis verboten. 
1973 wurde die Loge in Essen wieder gegründet. Druiden-Loge. Was sich nach dunklen Machenschaften anhört, hat einen logischen Hintergrund. Die Druiden waren im keltischen Staatssystem  Förderer der geistigen und kulturellen Entwicklung. 
Menschlichkeit, Gerechtigkeit, Toleranz und ein vertrauensvolles Miteinander sind die wichtigsten Prinzipien, die sich die Logen-Brüder zu Eigen gemacht haben. Mit verschiedenen Spenden und einer Patenschaft für ein sozial-schwaches Kind in Essen lassen die Druiden den anspruchsvollen Gedanken irdisches Wirken folgen. 
Auch mit der eigenen Geschichte beschäftigen sich der Vorsitzende (Edel-Erz) Rolf Oesterheld und seine Druiden-Brüder.„Wir suchen noch Gegenstände oder Unterlagen aus der Zeit, als es noch in Gelsenkirchen eine Loge gab“, sagt Oesterheld. Das Logen-Haus habe sich an der heutigen Bahnhofstraße befunden. 
Ihr neues Zuhause befindet sich in Rüttenscheid. In mühevoller Arbeit haben die Mitglieder des „Schwarzen Diamanten“ eine alte Fabrik umgebaut. 300 Quadratmeter auf zwei Etagen stehen den Druiden zur Verfügung. Regelmäßig werden auch Experten-Vorträge zu ausgesuchten Themen (z. B. Sekten, BSE) sowie Besuche kultureller Veranstaltungen organisiert. 
„Wir haben keine Kriterien, die man erfüllen muss, um bei uns mitmachen zu können, jedoch darf der Bewerber nicht politisch und religiös missionarisch wirken wollen“, betont Oesterheld.

Rolf Osterheld ist Vorsitzender 
der Druiden-Loge "Schwarzer - Diamant" 
Info: Rolf Oesterheld (0201/406885) 

WAZ-Bild Möller
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13.01.2001