Keine dunklen Machenschaften
Druiden-Loge: Wurzeln
in Gelsenkirchen
Der siebenzackige
Stern ist das Symbol der Druiden.
Ein vergessenes Symbol.
Bis 1935 gab es in Gelsenkirchen die Druiden - Loge „Schwarzer Diamant“,
die die Nazis verboten.
1973
wurde die Loge in Essen wieder gegründet. Druiden-Loge. Was sich nach
dunklen Machenschaften anhört, hat einen logischen Hintergrund. Die
Druiden waren im keltischen Staatssystem Förderer der geistigen
und kulturellen Entwicklung.
Menschlichkeit, Gerechtigkeit,
Toleranz und ein vertrauensvolles Miteinander sind die wichtigsten Prinzipien,
die sich die Logen-Brüder zu Eigen gemacht haben. Mit verschiedenen
Spenden und einer Patenschaft für ein sozial-schwaches Kind in Essen
lassen die Druiden den anspruchsvollen Gedanken irdisches Wirken folgen.
Auch mit der eigenen Geschichte
beschäftigen sich der Vorsitzende (Edel-Erz) Rolf Oesterheld und seine
Druiden-Brüder.„Wir suchen noch Gegenstände oder Unterlagen aus
der Zeit, als es noch in Gelsenkirchen eine Loge gab“, sagt Oesterheld.
Das Logen-Haus habe sich an der heutigen Bahnhofstraße befunden.
Ihr neues Zuhause befindet
sich in Rüttenscheid. In mühevoller Arbeit haben die Mitglieder
des „Schwarzen Diamanten“ eine alte Fabrik umgebaut. 300 Quadratmeter auf
zwei Etagen stehen den Druiden zur Verfügung. Regelmäßig
werden auch Experten-Vorträge zu ausgesuchten Themen (z. B. Sekten,
BSE) sowie Besuche kultureller Veranstaltungen organisiert.
„Wir haben keine Kriterien,
die man erfüllen muss, um bei uns mitmachen zu können, jedoch
darf der Bewerber nicht politisch und religiös missionarisch wirken
wollen“, betont Oesterheld.
Rolf Osterheld ist Vorsitzender
der Druiden-Loge "Schwarzer
- Diamant"
Info: Rolf Oesterheld (0201/406885)
WAZ-Bild Möller
rmj
rmj
13.01.2001 |